Neustes Beispiel für ein Easteregg auf Landkarten ist ein verstecktes Murmeltier, das sich in einer Felswand nördlich des unteren Endes des Aletschgletschers im Wallis befindet.
Das versteckte Murmeltier hat Kartografie-Professor Lorenz Hurni von der ETH Zürich in einem Tweet verraten. "Normalerweise werden diese Gags nicht bekannt gegeben", sagt der Professor für Kartografie. "Durch den Gletscherrückgang durch den Klimawandel kommen immer mehr felsige Gebiete zum Vorschein und diese müssen auch in der Landeskarte von Hand nachgeführt werden. Da können sich Kartografen eben mal einen Scherz erlauben", sagt Hurni.
Zum selber testen: https://map.geo.admin.ch/?topic=swisstopo&lang=en&bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&layers_timestamp=20101231&X=139950.50&Y=645895.00&zoom=9&layers_visibility=false
"Solche Fälschungen werden aus zwei Gründen eingebaut", sagt Hurni. Erstens seien sogenannte "Easter Eggs" Scherze unter den Kartografen. Zweitens dienen leichte Abänderungen dazu, dass die Karte nicht so leicht kopiert werden kann bzw. dass man Fälschungen schnell entlarven kann.
Text Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/gags-in-schweizer-landeskarten-murmeltier-als-easter-egg-id5442737.html
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